Home
Wir über uns
Bremer Qualitätsdach
Aktuell
Ausbildung
Mitglieder
Downloads
Termine
Kontakt
Bremer Qualitätsdach

siegel mittel.jpg

Informationsflyer
flyer_bremer-qualitaetsdach.jpg
Unser Partner

Besuchen Sie auch die Seiten des Förderkreises:

  Förderkreis zugunsten des Nachwuchses der Dachdeckerinnung Bremen

Wer ist online?

Aktuell 22 Gäste online

Terminübersicht

September 2010 Oktober 2010
Mo Di Mi Do Fr Sa So
Woche 35 1 2 3 4 5
Woche 36 6 7 8 9 10 11 12
Woche 37 13 14 15 16 17 18 19
Woche 38 20 21 22 23 24 25 26
Woche 39 27 28 29 30
Home
Dachdecker freigesprochen PDF Drucken E-Mail

Neue Gesellen im Rathaus zu Bremen

09 frei 001.jpgDie Freisprechung der Lehrlinge hat ihren Ursprung in den handwerklichen Zünften im späten Mittelalter. Der Lehrling wurde vom Meister losgesprochen, schied aus dem Familienverband des Meisters aus und trat in ein sach- und lohnbezogenes Verhältnis zur Werkstatt. Diese Tradition fortsetzend, erhielten die neuen Bremer Junggesellen ihren Gesellenbrief jetzt im Rathaus zu Bremen. „Wir sind ein offenes Haus und haben ein Ohr für jeden“, hatte Dieter Mützelburg, Staatsrat im Finanzressort, die Gäste eingangs begrüßt.

09 frei 002.jpgDas nahm Lutz Detring, Obermeister der Bremer Innung, gerne an. Es sei nötig, das Handwerk verstärkt in der Öffentlichkeit zu präsentieren und klarzustellen, dass „unsere Betriebe unternehmergeführt sind, in denen es vorrangig auch um Menschen und Arbeitsplätze geht“, im Gegensatz zu manchen Gesellschaften in denen die Geschäftsführer beliebig ausgetauscht würden und der Verbleib der Mitarbeiter zweitrangig sei. „Ihr arbeitet in Betrieben“, so Detring an die Junggesellen, „in denen sich der Inhaber ständig bemüht, Aufträge ranzuholen, damit alle Arbeit haben und letztendlich Steuern zahlen können.“ Es gelte jedoch „daran zu arbeiten, dass noch etwas vom Lohn übrig bleibt, damit sich die nicht immer leichte Arbeit auch wieder lohnt.“ Ebenso appellierte der Obermeister an den Staatsrat, mit dafür zu sorgen, dass die Mittel aus den Konjunkturprogrammen zügiger und direkter in Bremen eingesetzt werden. Auch hier gehe das Handwerk mit gutem Beispiel voran: „Nicht zuviel reden, sondern handeln.“

09 frei 003.jpg„Ihr habt einen wunderbaren Beruf gelernt“, so Detring, „denn Dachdecker gehen nicht mit gehobener Nase durch die Straßen, weil sie arrogant sind, sondern weil sie überall sehen können, was sie geschaffen haben.“ Sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen sei jedoch der falsche Weg, „denn Weiterbildung ist ebenso wichtig, wie sich über den Beruf hinaus zu engagieren und Eigenverantwortung in Sport, Politik oder Ehrenamt zu übernehmen.“

09 frei 005.jpg10.000 Ausbildungsplätze hält das Handwerk bundesweit derzeit noch bereit. Während die Gesellen ihre Zeugnisse und Briefe erhielten, hatten tags zuvor bereits 27 junge Menschen in Bremen ihre Lehre im Dachdeckerhandwerk angetreten. Eine Zahl, die Meister und Lehrer positiv stimmte. Eine Rathausbesichtigung bis hoch unters Dach und die Begehung des Rathausbalkons rundeten die Freisprechung ab. Jahrgangsbester wurde Claas Wellbrock vom Ausbildungsbetrieb Brummerhop-Bedachungen, Osterholz-Scharmbeck.

 

 

Hier sind einige Eindrücke von der Freisprechung und der praktischen Gesellenprüfung.
Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf die Bilder.
 

 

 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 21. September 2009 )
 
< zurück   weiter >