Traditionell zur Nikolausfeier trafen sich die Dachdecker der Innung mit Gästen im „Haus Mittelsbüren“ beim Focke Museum. Unterm Reetdach und am offenen Kamin kam feierliche Stimmung auf, zu der die erfolgreiche Innungsarbeit des Jahres 2009 bestens passte. So konnte Obermeister Lutz Detring auf die Aktivitäten der Innung innerhalb des Landesverbandes und beim Bremer Senat verweisen. Durchgesetzt wurde unter anderem, dass bei Sturmschäden jetzt der qualifizierte Innungsbetrieb erster Ansprechpartner ist. Dies sei ebenso im Sinne der Versicherungsgesellschaften. „Auch Bürgermeister Jens Börnsen“, so Detring, „hat sich mit uns in Verbindung gesetzt und versprochen, die Abwicklungsmodalitäten um Aufträge aus dem Konjunkturprogramm zügiger durchzuführen.“
Ein Erfolg sei nach wie vor das „Dachdecker eigene“ Kurzarbeit-Programm „S-KUG“, das unabhängig vom Wetter angewendet werden kann. Detring verwies gleichfalls darauf, eng mit dem Landesinnungs- und Zentralverband zusammen zu arbeiten. Hier werde Einfluss auf technische Richtlinien genommen.
„Am 16. Januar 2010 startet der ZDH mit einer groß angelegten Werbekampagne für das gesamte Handwerk“, erklärte der Obermeister. „Wir sind aufgefordert, aktiv daran mitzuwirken.“ Letztendlich wies er auf die gute Ausbildung in St. Andreasberg hin und auf die beispielhafte Ausbildungsbereitschaft der Bremer Innungsbetriebe. Ebenso finde das neue Qualitätssiegel der Öffentlichkeit gute Resonanz. „Die Zeiten für Dachdecker sind gut“, sagte Lutz Detring, „wenn wir uns einbringen in Innung und Landesverband, wenn wir zusammenhalten.“
Hier sind einige Eindrücke von der Nikolausfeier.
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 17. Januar 2010 )