Bauaufsichtliche Anforderungen hinsichtlich der Kennzeichnung von Produkten für Metalldeckungen und Metallabdeckungen

 

Selbsttragende Metalldeckung (z.B. Kalzip):

  • CE-ZEichen nach DIN EN 14782 durch den Hersteller des Produkts nicht durch den Verarbeiter
  • das CE-Zeichen kann auf dem Produkt oder auf der Verpackung angebracht sein

 

Nicht selbsttragende Metalldeckung (z.B. Stehfalzdeckungen, d.h. Bleche und Coils oder profilierte Scharen):

  • CE-Zeichen nach DIN EN 14783 durch den Hersteller des Produkts, nicht durch den Verarbeiter
  • das CE-Zeichen kann auf dem Produkt oder auf der Verpackung angebracht sein
  • für Stehfalzdächer hat das zur Folge, dass der Dachdecker nur darauf achten muss, dass ein CE-Zeichen vorhanden ist - durch seine Ver- oder Bearbeitung ist er nicht zu einer Kennzeichnung verpflichtet

Wichtige Erkenntnisse zu DIN-Normen

Die DIN EN 1090 nur für tragende Bauteile. Die vom Dachdecker selbst hergestellten Bauteile wie z.B. Mauerabdeckungen oder Schaare für die Verwendung als Stehfalzdeckung sind somit von der Norm nicht erfasst.

Bei allem Verständnis für den Kampf um Marktanteile: Ein seriöser Hersteller sollte nicht mit Halbwahrheiten argumentieren.

Bezüglich der Kennzeichnung von Bauprodukten ist am Beispiel von Rinneisen folgendes zu sagen: Die DIN 18299 „Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten aller Art“ bestimmt in Ziff. 2.3.2 „Stoffe und Bauteile, für die DIN-Normen bestehen, müssen den DIN Güte- und Maßbestimmungen entsprechen.“

Duale BFS – erfolgreiche Zwischenbilanz eines neuen Bildungsgangs

Die meisten Schüler und Schülerinnen des neuen Bildungsgangs „Dualisierte Berufsfachschule“ (Duale BFS) haben beste Aussichten eine Berufsausbildung in „ihrer“ Praktikumsfirma zu beginnen. Dies ist die Zwischenbilanz der Dualen BFS, die im aktuellen Schuljahr zum zweiten Mal erprobt wird. Neu ist, dass Schule und Betrieb miteinander kooperieren, um die Jugendlichen gemeinsam auf den Beginn einer Berufsausbildung vorzubereiten. Diese absolvieren an drei Tagen pro Woche ein einjähriges Fachpraktikum in einem Betrieb, an zwei Tagen haben sie Unterricht in der Allgemeinen Berufsschule (ABS).